[A 2] Für diese Form von Schaden fehle den Menschen jede Art von instinktiven Hemmungen und emotionalen Reaktionen. Da sämtliche Seitenangaben dieser Arbeit auf dieses Werk in der genannten Ausgabe bezug nehmen, wird in … Befürchtet wurde insbesondere in Fach… dessen Bewertbarkeit). unter dem Gesichtspunkt, dass im Falle wirtschaftlichen Überflusses ein Nicht-Spenden dem Sterben-Lassen gleichkomme. Die Zugehörigkeit zu einer Spezies dürfe nach ihm aber für sich selbst keine moralische Relevanz haben. Peter Singer definiert in diesem Kapitel seiner Praktischen Ethik (1994, S. 77-81) "körperliche oder geistige Behinderung" so, dass "solchen Menschen" manche Fähigkeiten fehlen, die "normale Menschen" haben. Praktische Ethik (Original: Practical Ethics) ist der Titel eines erstmals 1979 erschienenen Buches von Peter Singer, in dem er seinen präferenzutilitaristischen ethischen Ansatz skizziert und Schlussfolgerungen für Problemfelder angewandter Ethik begründet, darunter Tierethik, der Lebenswert von Embryos sowie weitere bioethische Themen. Reclam: Aus Praktische Ethik, 3. If you're lucky enough to live without want, it's a natural impulse to help others in need. Verfasse - ausgehend vom FAZ-Interview - einen kurzen biographischen Steckbrief und skizziere seine Position zu wichtigen, aber schwierigen ethischen Fragen. Daher ist es für Singer möglich, auch im Motiv des Eigeninteresses nach Gründen für moralisches Handeln zu suchen. Eine Auseinandersetzung mit Peter Singer, Freiburg 2007. Als Utilitarist glaubt Singer nicht an die Existenz von (Menschen/Lebens-)Rechte an sich, die immer zu beachten wären. So ist beispielsweise die Fähigkeit, Schmerz zu empfinden, gekoppelt mit dem Interesse, keine Schmerzen zu erleiden. In der dritten Auflage strich Singer das Kapitel der Asylproblematik, da er dem Thema nach eigenen Angaben in dem erforderlichen Umfang in einem einzigen Kapitel nicht ausreichend Rechnung tragen könne. Eine Person ist demnach ein Lebewesen, das sich seiner selbst bewusst, empfindungsfähig und autonom ist sowie ein Interesse an etwas hat. ich arbeite derzeit an meiner Facharbeit in Philosophie, hauptsächlich Peter Singer und seiner Stellung zur Abtreibung in seinem Buch "Praktische Ethik". Peter Singer: Eine direkte Antwort auf diese Frage führt wahrscheinlich zu Missverständnissen. [PE3 3], Hinsichtlich individueller Pflichten führt Singer an: Die Wirkung individueller Emissionsminderungen ist zwar scheinbar gering und von niemandem bemerkbar. [PE2 2] Dies ist konstitutiv für seinen ethischen Ansatz. Denn auch hier sieht Singer eine sinnvolle Orientierung, wie sie bei empfindungsfähigen Wesen durch Interessen gegeben ist, nicht als möglich an. Nach Singer gibt es keinen ethischen Grund, Interessen von Lebewesen nicht gleich zu behandeln. [PE3 5], Argumente, dass außer empfindungsfähigen Wesen noch Anderes, wie Pflanzen, Arten, Ökosysteme oder die gesamte Biosphäre, einen Wert für sich haben könnte (Biozentrismus), vermögen Singer nicht zu überzeugen. Kriterium für ethische Bewertungen dürfe und müsse einzig die Fähigkeit sein, bestimmte Präferenzen zu besitzen – und in genau diesem Maße seien Lebewesen, ungeachtet ihrer Spezieszugehörigkeit, in das ethische Kalkül einzubeziehen. Die Befreiung der Tiere, https://de.wikipedia.org/w/index.php?title=Praktische_Ethik&oldid=201811872, „Creative Commons Attribution/Share Alike“. In einer anthropozentrischen Sicht, wie sie in der abendländischen Tradition verbreitet ist, sind Menschen von zentraler oder sogar alleiniger Bedeutung. Weltarmut und Ethik 1 Andreas Vieth Peter Singer: Hunger, Wohlstand und Moral. Es wurde in viele Sprachen übersetzt und sorgte insbesondere in Deutschland, Österreich und der Schweiz für heftige Diskussionen über den Wert mens… Darunter fällt für Singer in Anlehnung an Jeremy Bentham bereits die Eigenschaft, Schmerz empfinden zu können, womit dann die Zuschreibung einer Präferenz entsprechender Schmerzvermeidung korreliert. Letzteres würde etwa für komatöse Individuen nicht der Fall sein; auch die Zuschreibung von Interessen an Embryonen erscheint fraglich, andererseits aber auch, Embryonen prinzipiell keine Rechte zuschreiben zu können. Fall : Herr K. will sein Auto, einen 6 Jahre alten Passat Kombi, verkaufen. Euthanasie bekannt und berüchtigt. Befürchtet wurde insbesondere in Fach… Letztlich ist für ihn Singers Moralbegründung aber nicht schlüssig. Peter Singer = einer der bekanntesten Unterstützer Unterschied zum normalen Utilitarismus: Knappe Ressourcen so nutzen, dass der Effekt, das Leben der Menschen zu verbessern, am stärksten ist. Dafür ist ein Kapitel über den Klimawandel und den damit verbundenen Herausforderungen ergänzt worden. Ethik muß praxistauglich sein, das heißt, daß sie Anwendung in unserem täglichen Leben findet. Singer verweist unter anderem auf Schätzungen der Weltgesundheitsorganisation, denen zufolge durch die Klimaänderungen allein im Jahr 2004 zusätzlich 140.000 Menschen starben. (38) (1) Leiden und Tod aufgrund von Nahrungsmittelmangel sind etwas Schlechtes (39) (2) (stark, Singer) Wenn es in unserer Macht steht Schlechtes zu verhindern, Töten oder sterben lassen? Peter Singer liefert in diesem Text an erster Stelle Beschreibungen darüber, was Ethik nicht ist und gibt uns dann Erklärungsversuche, was es ist und wie es verstanden werden soll. Auch hier könnte den Betreffenden ein schützenswertes Interesse etwa an der Unversehrtheit des eigenen Lebens zugeschrieben werden. [PE3 2], Singer erörtert drei Ansätze festzulegen, wer in welchem Ausmaß seine Treibhausgasemissionen reduzieren sollte: Das Prinzip der Berücksichtigung historischer Emissionen, das Prinzip eines gleichen Pro-Kopf-Anteils an einer Aufnahmekapazität der Atmosphäre und das Prinzip einer Begrenzung von Luxus-Emissionen, während existenzsichernde Versorgungs-Emissionen erlaubt blieben. Und Singer möchte eine Ethik liefern, die für den modernen Menschen praktikabel ist. Indem Singer das Eigeninteresse an den Anfang stelle und ihm die Vernunft unterordne, folge er Hume. Philosoph Peter Singer über den moralischen Status von Embryonen, das Lebensrecht von Neugeborenen und die Revolution der westlichen Ethik. Es wird aber durch die Emissionen eines Einzelnen einer sehr großen Zahl von Menschen – Millionen, vielleicht Milliarden – ein (in Summe) sehr großer Schaden zugefügt. Diesen schreibt er aufgrund der dadurch ausbildbaren weitergehenden Präferenzen einen „besonderen Wert“ zu. Er irrt gewaltig. Stattdessen hängt die moralische Beurteilung einer Handlung für ihn von der jeweiligen Situation ab. Andererseits ist es nicht erstrebenswert, Kopfschmerzen zu bekommen, auch wenn ein Mittel gegen diese bereitsteht und somit das Verlangen nach Beenden der Schmerzen erfüllt werden kann. Peter Singer: Hunger,Wohlstand und Moral Mit einem Vorwort von Bill und Melinda Gates Hamburg 2017, Hoffmann & Campe, 111 Seiten, 16 Euro. Behindertenorganisationen und andere Gruppen werfen Singer „Menschenverachtung“ vor. Zum Folgenden vgl. Und Singer möchte eine Ethik liefern, die für den modernen Menschen praktikabel ist. Ethik muß praxistauglich sein, das heißt, daß sie Anwendung in unserem täglichen Leben findet. [PE3 1], In die dritte Auflage nahm Singer ein Kapitel über den Klimawandel, „der wesentlichen moralischen Herausforderung unserer Zeit“, auf. Leider brauche ich eine Art Konterlektüre, dessen Inhalt und Aussagen ich mit denen Singers vergleichen kann. B. ob das Lebewesen ein Mensch ist oder nicht), sondern vom Bewusstseinszustand ab. Dauerbrenner Ethik: Peter Singer und sein Präferenzutilitarismus. [2], Singer war lange Zeit ein Verfechter des Präferenzutilitarismus. Peter Singer ist, obwohl durchaus beliebt in der Tierethik, aufgrund seiner Ansichten den Präferenzutilitarismus betreffend schon oft auf harte Kritik gestoßen. In The Point of View of the Universe (2014) untersuchte er die am klassischen hedonistischen Utilitarismus ausgerichteten Positionen Henry Sidgwicks, verteidigte sie schließlich größtenteils und schloss sich der hedonistischen Sicht des klassischen Utilitarismus an. Ursprünglich bezeichnete der lateinische Begriff persona die Masken im antiken Theater, mit denen der Schauspieler zeigte, dass er eine Rolle und nicht sich selbst darstellte. Während die Tötung eines nur bewussten, nicht selbstbewussten Wesens dem Wesen bloß die Möglichkeit zum weiteren Erleben von Lust nimmt, ist die Tötung einer Person nach Singers Definition schwerwiegender. Die Befreiung der Tiere, stärker an ein akademisches Publikum. Er begründet dies mit der hohen Komplexität dieser Fragestellung und verweist darauf, dass schon allein der Schmerz der Tiere in der modernen Gesellschaft eine umfassende Änderung des Verhaltens gegenüber Tieren verlangt. 3. 25.11.2001, 15.13 Uhr Icon: Twitter So kann beispielsweise eine Person die natürliche. Zum Folgenden vgl. If you're lucky enough to live without want, it's a natural impulse to help others in need. Praktische Ethik (Original: Practical Ethics) ist der Titel eines erstmals 1979 erschienenen Buches von Peter Singer, in dem er seinen präferenzutilitaristischen ethischen Ansatz skizziert und Schlussfolgerungen für Problemfelder angewandter Ethik begründet, darunter Tierethik, der Lebenswert von Embryos sowie weitere bioethische Themen. Doch dann könne man statt des Eigeninteresses ebenso gut einen Universalismus an den Anfang der Überlegungen stellen. Doch es ist, nach Singer, kein plausibles ethisches Prinzip vorstellbar, das die reichen Länder zur Rechtfertigung ihres hohen Treibhausgasausstoßes heranziehen könnten. Sie sind hier: Bildungsplan 2016: Ethik, Klassenstufen 7/8; Das Themenfeld „Armut und Reichtum“ - Umsetzungsmöglichkeiten; Positionen der Bewertung: Peter Singer Franz Christoph) kritisiert. Die Vernunft, in einem weiten Sinn, der Selbstbewusstsein und Reflexion über das Wesen und den Zweck unserer eigenen Existenz einschließt, drängt uns also doch zu umfassenderen Interessen als der Qualität unserer Existenz, mithin dazu, ethisch zu handeln. Franz Christoph) kritisiert. Animal Liberation. Singer beschreibt dabei ein Prinzip der gleichen Interessenabwägung, das Gleichheit nicht auf gleiche Behandlung, sondern auf gleiche Berücksichtigung der Interessen bezieht. Ob Anhänger von Singer oder nicht - dieses Buch ist ein Muss für jeden, der sich mit Ethik … Praktische Ethik [Singer, Peter] on Amazon.com. Ob die Tötung eines empfindungsfähigen Lebewesens Unrecht ist, hängt nach Singer damit zusammen, ob das Wesen eine Person ist. [2] Der australische Philosoph Stephen Buckle schreibt der Praktischen Ethik zu, dass sie klar argumentiere und eine bemerkenswerte eigene Sicht auf eine Reihe von Themen vertrete. ): In der dritten Auflage kommt ein fünfter Fall zum Thema Klimawandel hinzu, und zwar einer unbefugten Besetzung eines Kohlekraftwerks durch, Animal Liberation. Ethik muß praxistauglich sein, das heißt, daß sie Anwendung in unserem täglichen Leben findet. Als „Personen“ versteht Singer Wesen, die sich ihrer selbst, in einem zeitlichen Kontinuum bewusst sind. Während im angelsächsischen Raum seine Position als eine legitime unter vielen aufgefasst wurde, gab es in Deutschland scharfe Reaktionen auf das Buch Praktische Ethikund auf Einladungen Singers nach Deutschland. [PE3 4], Singer sieht bei Fragen nach dem richtigen Umgang mit Natur besonders deutlich verschiedene moralische Wertvorstellungen zutage treten. [PE3 9], Praktische Ethik ist Singers Hauptwerk und richtet sich, im Vergleich zu seinem vier Jahre zuvor erschienenen Buch Animal Liberation. Zu den Konsequenzen dieser Argumentation zählt die moralische Empfehlung eines Boykotts von Produkten aus nahezu allen Formen der Tierhaltung, insbesondere aber der Massentierhaltung (zum Beispiel durch Vegetarismus oder Veganismus). Singer misst der biologischen Zugehörigkeit eines Wesens zur menschlichen Spezies an sich selbst keine moralische Relevanz bei. Während im angelsächsischen Raum seine Position als eine legitime unter vielen aufgefasst wurde, gab es in Deutschland scharfe Reaktionen auf das Buch Praktische Ethikund auf Einladungen Singers nach Deutschland. In der dritten Auflage nahm Singer das Kapitel wieder aus seinem Werk heraus. Allerdings könne es moralisch gerechtfertigte Tierversuche geben, nämlich, wenn als Resultat dieser Versuche mehr Leid verhindert wird (und damit mehr Präferenzen der Leidvermeidung erfüllt werden) als durch die Versuche selbst entsteht. Singer erklärt in dem Kapitel Gleichheit und ihre Implikationen das Prinzip der gleichen Interessenabwägung. Entscheidend dafür, einer Handlung Moralität zuzusprechen, ist nach Singer also nicht, dass sie moralisch motiviert ist; wesentlich sind vielmehr die Handlungsfolgen. Zivilen Ungehorsam sieht er sehr oft als gerechtfertigt an. Dauerbrenner Ethik: Peter Singer und sein Präferenzutilitarismus. „Gerade wenn man die Praktische Ethik von Peter Singer betrachtet, finden sich da Gedankengänge, die Hoches sehr ähnlich sind. [3][PE3 10]. 6 Da Singers Ethik an vielen anderen Stellen schon ausführlich besprochen wurde, werde ich mich hier nur auf die wichtigsten Aspekte konzentrieren. Nach der Gebrauchtwagenliste ist sein Auto noch 8500,- … *FREE* shipping on qualifying offers. Sie gehört als metaethische Frage nicht in die gleiche Kategorie von Fragen wie „Lässt sich eine Abtreibung rechtfertigen?“ oder „Haben Tiere Rechte?“, welche die Ethik zu beantworten versucht, sondern ist eine Frage zur Ethik an sich. Umstritten ist er wegen seines Personenbegriffs. Die unterschiedliche Berücksichtigung von Interessen aufgrund der Angehörigkeit zu einer Spezies (zum Beispiel Menschen, die ihre Interessen als höherwertig im Vergleich zu Tieren einstufen), bezeichnet Singer in Anlehnung an Begriffe wie Rassismus oder Sexismus als Speziesismus. Eingangs seines Werks begründet Singer, warum der utilitaristischen Standpunkt eine erste minimale ethische Grundlage bildet: Wenn man den moralischen Standpunkt einnimmt, dann kann man den Schritt der Universalisierung seiner am Eigeninteresse ausgerichtete Entscheidungsfindung nicht verweigern und gelangt zu diesem utilitaristischen Standpunkt, der mindestens die Interessen aller Betroffenen berücksichtigt. Franz Christoph) kritisiert. Singers Ethik wird kontrovers diskutiert und hat auch außerhalb von philosophischen Fachpublikationen Reaktionen provoziert. Euthanasie bekannt und berüchtigt. Peter Singer ist, obwohl durchaus beliebt in der Tierethik, aufgrund seiner Ansichten den Präferenzutilitarismus betreffend schon oft auf harte Kritik gestoßen. Praktische Ethik Peter Singers kontroverse Haltung zu Abtreibungen erklärt sich anhand des von ihm vertretenen (Präferenz-)Utilitarismus. Peter Singer ist ein sehr kontrovers diskutierter Philosoph der Neuzeit. (38) (1) Leiden und Tod aufgrund von Nahrungsmittelmangel sind etwas Schlechtes (39) (2) (stark, Singer) Wenn es in unserer Macht steht Schlechtes zu verhindern, So wird er unter anderen von Theologen und Interessenvertretern von Menschen mit Behinderung (vgl. Während im angelsächsischen Raum seine Position als eine legitime unter vielen aufgefasst wurde, gab es in Deutschland scharfe Reaktionen auf das Buch Praktische Ethik und auf Einladungen Singers nach Deutschland. Die britischen Philosophen Roger Crisp und Tim Chappell nahmen es als „einflussreiche Sammlung utilitaristischer Erörterungen verschiedener praxisbezogener Themen“ in die Bibliographie der Routledge Encyclopedia of Philosophy zum Thema Utilitarismus auf. [PE3 1] Treibhausgasemissionen bewirken, für den Verursacher unmerklich, weit entfernt Schaden. Auch Singer selbst stimmt zu, dass auch einer schlafenden Person Interessen zuzuschreiben und diese in ethische Abwägungen einzubeziehen seien – da die betreffende Person sie nach dem Aufwachen wieder artikulieren würde. Auf dezidierte Fußnotenangaben wurde deshalb verzichtet. Ethik (1): Ethische Dilemmata 1. Schlegel, Alexander, Die Identität der Person. Peter Singer glaubt, im Namen der Ethik die Grenzen des Menschseins neu definieren zu können. Singers Ethik wird kontrovers diskutiert und hat auch außerhalb von philosophischen Fachpublikationen Reaktionen provoziert. Peter Singer nun ist ein Philosoph - kein Romanschreiber oder Populärwissenschaftler wie Isau, Brown oder Dawkins. Bei der letzten Inspektion (zwei Monate vorher) teilte ihm die Autowerkstatt mit, dass Reparaturen in der Höhe von 1500,- € bald notwendig sein werden. Das Buch wurde 1993 überarbeitet und in einer zweiten Ausgabe wurden zwei neue Kapitel hinzugefügt, eines über ökologische Fragen und eines über Flüchtlinge. Auflage. Die von Singer untersuchte Frage ist, wann sich der Gebrauch solcher illegalen Mittel für lobenswerte Zwecke rechtfertigen lässt. Schlegel, Alexander, Die Identität der Person. Demnach bedeutet Gleichheit nicht, alle gleich zu behandeln, sondern alle Interessen gleich zu berücksichtigen. Befürchtet wurde insbesondere in Fachzeitschriften der Sonderpädagogik ein „Dammbruch des eigentlich Indiskutablen“ und die Etablierung der Position Singers als vertretbaren Standpunkt.[7]. Leider brauche ich eine Art Konterlektüre, dessen Inhalt und Aussagen ich mit denen Singers vergleichen kann. Peter Singers kontroverse Haltung zu Abtreibungen erklärt sich anhand des von ihm vertretenen (Präferenz-)Utilitarismus. Die Diskussion um Singer ist auch aus dem Grund interessant, weil atheistische Ansätze betonen, dass nicht nur Religionen Moral haben, sondern auch Atheisten. Auflage. Diskussion und Kritik. Peter Albert David Singer AC (born 6 July 1946) is an Australian moral philosopher. [8] Außerdem führt er die Angriffe auf seine Person und Thesen darauf zurück, dass bestimmte normative Vorgaben für seine Kritiker nicht in Frage zu stellen seien, etwa solche, welche sich aus religiösen Überzeugungen speisen, beispielsweise, wenn Menschen, nicht aber Tieren eine Seele zugesprochen wird. Er vergleicht die Handlungsweise der reichen Länder in ihrer massiven Wirkung mit einem Angriffskrieg gegen die bedrohten Menschen. Eine angemessene und ausreichend differenzierte Erörterung erschien Singer in dem Rahmen nicht möglich. Zudem ist die Tötung eines Lebewesens in den seltensten Fällen schmerzfrei; dieser Schmerz muss zusätzlich berücksichtigt werden. Peter Singers Prinzip der Moral Peter Singer will es einfach halten. Singer ist ein Beispiel dafür, wie aus atheistischer Sicht argumentiert wird. Außerdem spielt für ihn eine Rolle, ob Ungehorsam oder Gewalt in einer Demokratie oder einem anderen System, beispielsweise einer Diktatur, ausgeübt wird. Präferenzen von Personen können nicht ersetzt werden, weil die Erfüllung einer Ersatzpräferenz mit der Schaffung derselben einhergeht und diese ethisch neutral ist, also das Zerstören der ursprünglichen Präferenz nicht rechtfertigen kann. [9] Singer argumentiert, dass Eltern zusammen mit den zuständigen Ärzten über das Weiterleben eines Säuglings entscheiden sollten, der an einer unheilbaren Krankheit wie Anenzephalie leidet und dessen Leben daher niemals auch nur minimale Befriedigung erfahren wird. Erhitzte Kontroversen führt Singer selbst auf aus dem Zusammenhang gerissene Zitate und ein mangelndes Gesamtverständnis seiner Thesen zurück. Peter Singer, Praktische Ethik. Bei der letzten Inspektion (zwei Monate vorher) teilte ihm die Autowerkstatt mit, dass Reparaturen in der Höhe von 1500,- € bald notwendig sein werden. 1999 berief man ihn als DeCamp Professor of Bioethics an das Center for Human Values der Princeton University. In der dritten Auflage wurde das in der zweiten Auflage hinzugefügte Kapitel über die Flüchtlingsproblematik wieder entfernt. Von Behindertenorganisationen wird befürchtet, es werde einer Mentalität (politischer) Raum und mitunter schließlich rechtliche Legitimation gegeben, die letztlich gesellschaftliche Einstellungen zu Menschen mit Behinderung hervorrufen könne, welche in der Vergangenheit die nationalsozialistischen Euthanasieprogramme möglich werden ließen. He is the Ira W. DeCamp Professor of Bioethics at Princeton University, and a Laureate Professor at the Centre for Applied Philosophy and Public Ethics at the University of Melbourne.